N E U:Pendler nach Heidelberg

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Resumée / Lösungsmöglichkeiten

  • In die Arbeits-Stadt umziehen

Das wollen viele nicht, da die Arbetsstelle als temporär wahrgenommen wird. Zudem sind die Mieten innerhalb einer Stadt für viele kaum erschwinglich.

  • In die Region umziehen

Straßen- bzw. Stadtbahnen müssten darauf ausgelegt werden.1)

  • Homeoffice ausbauen

61% der Beschäftigten wollen das derzeit gar nicht.

1) Wenn das Wohnen in der Region "zu attraktiv" wird, könnte ein Trend entstehen, in der Region zu wohnen. Wollen wir aber nicht genau das? Das Leben innerhalb einer Verdichtungs-Region könnte das Modell der Zukunft sein. Die Verdichtung ist ausreichend hoch für die Erschließung mit Straßen-/Stadtbahn. Gleichzeitig können wohnortnah städtische Strukturen entstehen, nur der Arbeitsort wäre eine "Pendelstrecke", jedoch von überschaubarer Distanz, die ökologisch nachhaltig zurückgelegt werden könnte.

Studie

Studie - HTML

Thomas Pütz Referat I 5 - Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr Tel.: +49 228 99401-2300 ref-1-5@bbr.bund.de


Datenquelle sind die Pendlerverflechtungsmatrizen der Bundesagentur für Arbeit.

Daten-Download Baden-Württemberg: zip/xls


Mobilität in der Arbeitswelt, DGB Bundesvorstand, Abteilung Arbeitsmarktpolitik, Februar 2016:

Jobs eröffnen heute oftmals keine ausreichenden längerfristigen Perspektiven mehr, die eine vollständige Änderung des sozialen Umfeld rechtfertigen oder Familienmitglieder können und wollen oftmals nicht bedingungslos folgen und einen neuerlichen Umzug und damit einhergehende Arbeitsmarktrisiken in Kauf nehmen.

Lösungskonzepte ... Unübersehbar aber ist, dass insbesondere die öffentlichen Verkehrswege ausgebaut und der Umstieg zwischen den Verkehrsmitteln verbessert werden muss. Überfällig sind ebenso öffentliche Investitionen in ... den öffentlichen Nah- und Fernverkehr.

Der Wunsch nach einer klaren Trennung von Beruf und Privatleben ist ein Hauptgrund, warum 61 Prozent der Angestellten, die nie von zuhause arbeiten, dies auch künftig nicht möchten.


pendler

Bildquelle: Rhein-Zeitung

Presse-Echo

Stuttgarter Zeitung: Nach neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit pendeln 239 014 Menschen regelmäßig zur Arbeit nach Stuttgart. Das entspricht fast genau der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Stadt. Im Berufsverkehr sind Bahnen und Straßen in Stuttgart verstopft.

Die Großstadt mit den meisten Einpendlern ist München mit 365.000 Menschen, die dort im vergangenen Jahr arbeiteten, aber nicht wohnten. Es folgt Frankfurt am Main mit 352 000 Einpendlern. Den größten Anteil an Pendlern an allen Beschäftigten haben Heidelberg und Ludwigshafen mit 69 Prozent der dort Beschäftigten.

Ermittelt hat das das Bonner Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Bonn). Dessen Experte: Thomas Pütz.

Der Anteil der Pendler mit einem einfachen Arbeitsweg von mehr als 50 Kilometer 2016 noch einmal leicht auf 6,2 Prozent gestiegen.


RNF: In Heidelberg sind die Uni und ihre Kliniken der größte Arbeitgeber. Im Durchschnitt werden auch die Pendel-Entfernungen immer länger. So betrug die Länge des einfachen Arbeitswegs laut Bundesinstitut im vergangenen Jahr im Schnitt 16,91 Kilometer, im Jahr davor waren es 16,76, 1999 nur 14,59 Kilometer. Eine besonders wichtige Rolle soll künftig der Ausbau des ÖPNV einnehmen.


Die Linke: Anstelle der von der Stadt vorgeschlagenen Aufteilung zwischen Wohnfläche und Gewerbefläche von 40 Hektar zu 40 Hektar schlagen wir eine Aufteilung 60 Hektar zu 20 Hektar zugunsten der Wohnflächen vor. Auf der Konversionsfläche „Mark-Twain-Village“ werden 40 Prozent der Wohnungen Kaltmieten von unter 8 € pro Quadratmeter angeboten werden, ein Teil davon sogar unter 5,50 € pro Quadratmeter. „Wir betrachten dies durchaus als Modell für andere Neubaugebiete.


Quellen:

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