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ROGL RMN:Antrag "Regionale Open Government Labore"

45 Byte entfernt, 03:59, 4. Nov. 2019
2. Anliegen und Aufgabe des Labors
<span style="left: 467.401px; top: 411.062px; font-size: 23.4px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.05918); color: #ff9900;">''<span style="left: 199px; top: 274.4px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00063);">Das regionale Open <span style="color: #ff9900;">Government</span> Labor Rhein-Neckar wird initiiert von den Vereinen Urban Innovation - Stadt neu denken! e.V. (Heidelberg) sowie Mikrokosmos - Reallabor Ländlicher Raum e.V. (Mosbach). Es dient zunächst als Labor für die Zivilgesellschaft, bestehende bzw. in Erarbeitung befindliche Entwicklungpläne in Hinblick auf eine ko-kreative Umsetzung zusammen mit Politik, Verwaltung und kommunalen Unternehmen aufzubereiten, weiterzuentwickeln sowie prototypisch in kleinen Projekten zu realisieren. So können ergebnisorientiert Bedarfe, Strukturen und Prozesse für eine langfristige Kooperation zw. allen Beteiligten zunächst ausgehend von Vereinen, Initiativen und engagierten Bürger*innen ermittelt, entwickelt und getestet werden - darauf aufbauend können dann in den Verwaltungen umfassende langfristige Open Government-Strategien konzipiert und implementiert werden.<br /></span>''</span>
<span style="left: 467.401px; top: 411.062px; font-size: 23.4px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.05918); color: #ff9900;">''<span style="left: 199px; top: 274.4px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00063);">Angestrebt wird eine vernetzte Laborarbeit in den Kommunen Heidelberg, Mosbach, Darmstadt, Karlsruhe, <span style="color: #0000ff;">Mannheim, Ludwigshafen,</span> sowie den Landkreisen Neckar-Odenwald-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, sowie der Metropolregion Rhein-Neckar. Es dient dabei als erster Schritt in Richtung einer von den zivilgesellschaflichen Akteuren angestrebten "Dezentralen Reallaborinfrastruktur" für die Nachhaltigkeitstransformation.<br /></span>''</span>
''<span style="left: 199px; top: 274.4px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00063);"><span style="color: #339966;">Die bundesländerübergreifende Region ist insbesondere geprägt Region ist <s>insbesondere</s> geprägt <s>von einer hohen Verflechtung</s> durch <s>kommunal, kreis- und länderüberschreitende</s> <span style="color: #ff9900;">hohe</span> Alltags-Pendlerströme, <span style="color: #ff9900;">aber auch soziokulturelle, wirtschaftliche und innovationspolitische Verflechtungen.</span> <s>und die</s> <span style="color: #ff9900;">S</span>owohl die <s>miteinander vergleichbaren strukturierten kleineren</s> Oberzentren als auch die ländlich geprägten Kommunen der Region stehen vor ähnlichen großen Herausforderungen, besitzen jedoch andere Potenziale. Das experimentelle Entwickeln von Ansätzen zur Bewältigung des Klimawandels an mehreren dieser Orte im verstädterten sowie im ländlichen Raum bietet ideale Voraussetzungen zur Entwicklung umfassender und präziser regionaler Strategien. </span></span>''
''<span style="left: 199px; top: 274.4px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00063);"><span style="color: #339966;">Das experimentelle Entwickeln von Ansätzen zur Bewältigung des Klimawandels an mehreren dieser Orte im verstädterten sowie im ländlichen Raum bietet ideale Voraussetzungen zur Entwicklung umfassender Kommunalpolitische Beschlüsse, die Gemeinderät*innen untereinander und präziser regionaler Strategien.i<s>n arbeitsteiliger Zusammenarbeit</s> zusammen mit den Stadtverwaltungen aushandeln, werden durch aktive Bürger*innen immer wieder gekippt - <s>dadurch</s> <spanstyle="color: #ff9900;">es</span>'' stellen sich grundlegende <span style="color: #ff9900;">''Noch ergänzen: soziale Verflechtungen, Stadt-Land-Beziehungen, wirtschaftliche und universitäre Verflechtungen, insb. zw. Rhein-Neckar u. Rhein-Main (finde die Quelle nicht, aber laut einer Untersuchung ist die wirtschafltiche Verflechtung hier am größten), regionale Zivilgesellschaft??''zentrale</span> '' Fragen<span style="leftcolor: 199px#ff9900; top">: 274.4px; font-size</span> <s>im Raum: 20px; font-family</s> Wie <span style="color: sans-serif#ff9900; transform">verständlich,</span> verlässlich, <span style="color: scaleX(1.00063)#ff9900;">umfassend</span> und perspektivenreich <span style="color: #339966ff9900;">Kommunalpolitische Beschlüsse, die Gemeinderät*innen untereinander sind</span> die Informations- und in arbeitsteiliger Zusammenarbeit mit den Stadtverwaltungen aushandeln, werden durch aktive Bürger*innen immer wieder gekippt - dadurch stehen zentrale Fragen im RaumEntscheidungs<span style="color: Wie verlässlich und perspektivenreich ist die Informationsbasis#ff9900;">grundlagen</span>? Wie lassen sich Entscheidungsfindungen sowie ihre Umsetzung nachvollziehen? Wie und mit welchen Ressourcen werden Entscheidungen vorbereitet und gefällt? Insbesondere in Bezug auf vielschichtige Herausforderungen, die nicht allein auf Ebene einzelner Kommunen gelöst werden können wird deutlich, dass ein Bedarf an neuen Ansätzen, Formaten zur Wissensgenerierung und Governance-Strukturen besteht.</span></span>''
<span style="color: #339966;">''<span style="left: 199px; top: 274.4px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00063);"><span style="color: #339966;">Beteiligungsverfahren, deren formaler Rahmen wie z.B. in Heidelberg in einigen Aspekten bereits ausgereift scheint, müssen durch zusätzliche Impulse weiter in Richtung einer koproduzierten Region ausgebaut werden und in ihrer Umsetzungspraxis Vorbild für andere Kommunen werden. Das auf Bundesebene beschlossene Ziel der CO<sub>2</sub>-Neutralität im Jahr 2050 und der kürzlich in Heidelberg ausgerufene Klimanotstand sind Gelegenheiten, gemeinsam mit Bürger*innen, Gemeinderät*innen, Stadtverwaltung, Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen wirkungsvolle Klimaschutzstrategien zu erarbeiten - in Heidelberg können sie aufbauend auf den Masterplan 100% Klimaschutz  in den zeitnah zu erstellenden Stadtentwicklungsplan 2035  integriert werden. </span></span><em><span style="left: 199px; top: 274.4px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00063);">Für einen effektiven Umwelt- und Klimaschutz sind integrierte Lösungen in den Bereichen Mobilität, Gebäude, Konsum und Energie entscheidend, die zugleich greifbare Potenziale zur Erhöhung der subjektiven Lebensqualität eröffnen.</span>''</em></span>
<span style="left: 467.401px; top: 411.062px; font-size: 23.4px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.05918); color: #ff9900;">''<span style="left: 199px; top: 274.4px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00063);">Der Neckar-Odenwald-Kreis ist Vorreiter einer von Bürger*innen getragenen Energie- und Wärmewende: ; es existieren zahlreiche <span style="color: #339966;">Energiegenossenschaften </span>sowie und Bioenergiedörfer als Beispiele einer zivilgesellschaftlich getragenen Daseinsfürsorge. Das im Jahr 2014 verabschiedete "Klimaschutzorientierte Investitionsprogramm 2050" zielt auf eine vollständige CO<span style="color: #339966;"><sub>2</sub></span>-Neutralität im Jahr 2050 sowie ein ko-produziertes Stoffstrommanagement und lokale Kreislaufwirtschaft ab. Für die noch ausstehende Umsetzung bedarf es einer umfangreichen Bildungs- und Partizipationsstrategie sowie einer breiten interkommunalen Kooperation.</span>''</span>
====<span style="left: 467.401px; top: 411.062px; font-size: 23.4px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.05918);"><span style="left: 199px; top: 274.4px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00063);"><span style="left: 139px; top: 450.8px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00116);">2.2 Ziele der Laborarbeit</span></span></span>====
<span style="left: 467.401px; top: 411.062px; font-size: 23.4px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.05918); color: #339966;">''<span style="left: 199px; top: 274.4px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00063);">Zusätzlich zu den inhaltlichen Auseinandersetzungen mit den Querschnittsthemen Klimaschutz und nachhaltiger Stadtentwicklung <s>quer durch alle Bereiche von Gesellschaft vernetzte Themenkomplex</s> steht der Aufbau von Orten, Kompetenzen, Werkzeugen, Methoden und IKT-basierten Infrastrukturen im Fokus, die ein gemeinsames Denken und Handeln aller Akteure unterstützen. Die Vision ist eine kollaborative, ko-kreative und agile Praxis von Verwaltung, Politik, der verfassten sowie nicht-verfassten Zivilgesellschaft, lokaler Wirtschaft, Bildung und Forschung auf allen Ebenen - mit dem prozessorientierten Ziel, Agenda-Setting, Problemdefinition, Ideen- und Strategiefindung, Projektentwicklung und -durchführung sowie Zielerreichung und Evaluation transparent und mitgestaltbar zu machen. <s>Das Vorgehen kann für den Transfer des Know-Hows gegebenenfalls als Teil einer ebenfalls in Entstehung befindlichen übergeordneten Reallaborstruktur mit externen Mitteln dokumentiert und im späteren Verlauf mit transdisziplinär-transformativen Methoden erforscht werden, um die angestrebten Weiterentwicklungen von Standards für offenes gesellschaftsbezogenes (Regierungs-, Unternehmens-, Forschungs- und Bürger*innen-) Handeln in der Breite umzusetzen.</s></span>''</span>
''<span style="left: 467.401px; top: 411.062px; font-size: 23.4px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.05918);"><span style="left: 199px; top: 274.4px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00063);"><span style="left: 336.8px; top: 510.6px; font-size: 20px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(1.00135);">'''<span style="color: #ff9900;">Gegenseitige Wertschätzung</span>'''<span style="color: #ff9900;"> aller Akteure untereinander.</span></span></span></span>''
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